AfD fordert Abschaffung von Strandgebühren

Online Petition “Freie Strände” wird unterstützt

(Pressemitteilung vom 08. August 2014)
Strandgebuehren-Nein

AfD fordert Abschaffung von Strandgebühren.

Bislang blieben die Bürgerinitiativen und Anträge zur Abschaffung von Strandgebühren in Niedersachsen erfolglos. Mehr als 70 Prozent aller Nordseestrände sind gebührenpflichtig und ein solches Verhältnis sei selbst im Rahmen der gültigen Gesetzeslage nicht hinnehmbar, meint Markus Degener. Diese schreibe vor, dass ein angemessenes Verhältnis zwischen abgabepflichtigen und abgabefreien Stränden gewährleistet werden müsse. Der Vorsitzende des Kreisverbands Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund kritisiert die Erhebung einer Strandgebühr jedoch ganz grundsätzlich.

„Wo solle das denn hinführen, wenn in Deutschland jede Kommune ein Eintrittsgeld für das Betreten öffentlicher Flächen kassiere?“, so Degener. Ein Picknick am Rheinufer sei ebenso gebührenfrei, wie der Spaziergang in der Lüneburger Heide oder eine Klettertour im Gebirge. Zwar habe er Verständnis dafür, dass die Kommunen aufgrund steigender Ausgaben jeder Einnahmequelle dankbar gegenüberstehen, diese Abgabe aber sei „unanständig und schade langfristig dem Image der Region“.

Er sieht deshalb das Land Niedersachsen in der Pflicht, eine solche Abgabe gesetzlich zu unterbinden und dankt den Initiatoren der Petition an die Landesregierung für ihr Engagement. Der Kreisverband wird die Forderung zur Abschaffung von Strandgebühren unterstützen und in die kommunalen Wahlprogramme aufnehmen. Weitere Informationen plus Link zur Online-Petition finden Sie hier.

 

(Bildquellenangabe: Lupo  / pixelio.de)