Widerstand – Meinung: Keine Moschee in meiner Stadt

Sehr geehrte Bürger in unserer Region,

mein Beitrag fängt für Sie vielleicht ein bisschen seltsam an, mit meiner Kindheit und Jugend, danach mit meinem Erwachsensein.
Lesen Sie aber bitte weiter, weil ich mit dieser Einleitung am Ende meine Forderung für „keine Moschee in meinem Dorf“ begründe.

meine Kindheit und Jugend:
Meine Mutter war evangelisch, mein Vater katholisch. Per Definition haben meine Eltern an meinem Geburtsort eine sogenannte Mischehe geführt. Für meine Eltern unsäglich und sie litten darunter. Wir als Kinder sind so gut es ging säkular aufgezogen worden. Aus der Kirche sind meine Frau und ich schon als junge Menschen ausgetreten – getreu des Mottos meines Vaters (meiner Eltern): es ist noch von KEINER Religion etwas Gutes ausgegangen. Er hat es gut begründen können.

erwachsen:
Nachdem ich mich als ursprünglicher Binnenländer bei den Marinefliegern (Bodenpersonal) in verschiedenen Kommandos an der ganzen Nord- und Ostsee entlang bewegt habe, bin ich vor gut 30 Jahren nach Wilhelmshaven gezogen, in einen kleinen Vorort. Mein übernächster Nachbar hieß Mohammed A. und hatte einen braunen Teint. Er hatte eine deutsche Frau geheiratet und drei Kinder. Was die Jungs machten, weiß ich nicht – die hatten das Elternhaus bereits verlassen. Seine Tochter arbeitete beim Landarzt im Ort und war der Liebling aller aufgrund ihrer Ruhe und ihrer freundlichen und offenen Art. Sie war eine wirkliche Schönheit, pechschwarze lange Haare. Man sah ihr ihren – heute würde man sagen – Mihigru überhaupt nicht oder nur wenig an und war hier – auch das würde man wohl so heute sagen – VOLL intergiert. Die Frage nach Integration stellte sich gar nicht. Und sie hatte, oh mein Gott, sogar einen deutschen Mann geheiratet – heute eher eine Ausnahmeerscheinung. Der Vater, der oben erwähnte Mohammed A., hatte früher auf der Raffinerie gearbeitet. Da diese aber immer mal wieder schloss, den Besitzer wechselte, dann wieder öffnete, ist der Arbeitsplatz von Mohammed A. irgendwann weggefallen. Mohammed eröffnete einen Kiosk in unserem Ort, verkaufte Brötchen, Zeitschriften, und Videokassetten (das war damals ziemlich „in“) und versuchte aus eigener Kraft seine Familie zu ernähren. Er hatte es also gewiss nicht leicht und verdiente meinen höchsten Respekt. Weil er das wohl spürte, sind wir uns im Laufe der Zeit näher gekommen und er beklagte sich einmal darüber, dass er das Gefühl hätte, dass er in unserem Ort geschnitten würde und bezog das auf seinen Mihigru. Es war wohl so – ich kann es aber nicht wirklich beurteilen. Von Religion wollte er absolut nichts wissen und hat darüber eher verächtliche Handbewegungen gemacht. Die Menschen in unserem Dorf sind ihm trotzdem vorsichtig, man könnte auch sagen, misstrauisch begegnet. An diesem simplen Fall lässt sich bereits erkennen, dass sich das Zusammenleben nicht so einfach „befehlen“ lässt. Wenn die Umstände schwieriger werde, desto weniger kann es „befohlen“ werden. Und dass die Umstände schwieriger geworden sind, wird sicherlich sowohl bezüglich der Quantität als auch der (negativen) Qualität niemand ernsthaft bestreiten wollen.

Ich selbst habe mein ganzes Berufsleben lang (immerhin 47 Jahre) mit Menschen verschiedenster deutscher Landstriche (bei der Marine) und nachfolgend bei einem Wilhelmshavener Software-Unternehmen, die letzten zwanzig Jahre in einem multinationalen amerikanischen Konzern zu tun gehabt und bin für meine letzte Firma durch halb Deutschland gereist. Es gab immer klare Regeln für das Zusammenleben, keine Extrawürste für irgendjemanden und dadurch – davon bin ich fest überzeugt – gab es auch nie nennenswerte Probleme. Durch diese beruflichen Umstände bin ich einigermaßen in der Welt herumgekommen – USA, viele Länder in Europa, einige Länder in Afrika angefangen von Ägypten über Kenia bis nach Marokko und Algerien. Ich habe die Eindrücke bis heute nicht vergessen, auch den Ruf des Muezzin fand ich dort ganz schön – es war fremd- und ein Stück weit abenteuerlich. Ich habe mich den Gegebenheiten dieser Ländern angepasst. Ich war (fast) immer aufmerksam. Es gab auch die ein oder andere nicht ganz ungefährliche Situation, habe mich aber immer als Gast benommen und die fremde Kultur respektiert und bin auf diese Art und Weise ganz gut durch die Welt gekommen. Wenn es mir nicht gefiel, so wusste ich ja genau, konnte ich jederzeit heimreisen.

Möglicherweise haben mir diese immer wieder gemachten Erfahrungen einen einfacheren und offeneren Umgang mit Mohammed A. ermöglicht – sicherlich auch der eher säkulare Geist seiner Familie.
Religion – Moschee:
Zurück zu: von KEINER (missionierenden – möchte ich heute hinzufügen) Religion ist je etwas Gutes ausgegangen. Aus heutiger Sicht und in Bezug auf den Islam möchte ich das doppelt unterstreichen. Beim Islam in erster Linie deswegen, weil er missionieren will. Wie sonst sind die zahlreichen Klagen wegen nichtiger Anlässe (Kopftuch), erkämpft mit viel Geld (woher ?) zu erklären. Ich sage ausdrücklich nichts gegen Religionsfreiheit. Jeder soll die Religion lieben, die er für richtig hält und von der er überzeugt ist – aber bitte in seinen eigenen vier Wänden und nach den gültigen Gesetzen in Deutschland. Beschneidung z.B., egal ob von Mädchen oder von Jungen in einem Alter, in dem diese das noch nicht selbst entscheiden können, lehne ich entschieden ab. Wenn diese das dann als erwachsene Menschen für ihren Glauben tun wollen – bitte schön. Tätowierungen sind ja auch erlaubt. Wenn sich ein Erwachsener selbst verstümmeln will, so soll er dies tun dürfen. Ebenso entschieden lehne ich Polygamie, Heiraten in der Verwandtschaft oder Heiraten von minderjährigen Mädchen ab, was ja bei uns aus guten Gründen verboten ist und viele andere Dinge mehr oder auch nur die Herabsetzung anderer (Ungläubiger).

Warum erzähle ich Ihnen das alles – sowohl die Geschichte von mir persönlich als auch die von Mohammed.

Ich will Ihnen zeigen, dass ich weltoffen bin und mit der Geschichte von Mohammed A. will ich Ihnen zeigen, dass, wenn man selbst betroffen ist, einen „Fremden“ als seinen Nachbarn zu akzeptieren, es für viele, m.E. die meisten beschwerlich wird.
Mit den wenigen Punkten zum Islam möchte ich verdeutlichen, dass man sich zwar mit diesen Bräuchen in einem fremden Land arrangieren kann, weil man ja gewöhnlich jederzeit wieder abreisen kann.
Das gilt natürlich umgekehrt auch. Wem es in unserem Land und mit unserem Umgang nicht gefällt, kann jederzeit wieder gehen, bzw. muss wieder gehen, wenn er ein Verbrechen begangen hat. Fragen Sie mal nach Ausländern in Hongkong.
Nach Zeitungsberichten haben die meisten der Zuwanderer keinen Asyl-Grund und können somit auch zurück in ihr Heimatland, wenn sie es denn wollen.

Hier läuft es m.E. leider anders herum. Je mehr Menschen aus fremden Ländern zu uns kommen (vornehmlich islamisch geprägte) umso mehr greift der Missionseifer des Islam und der entsprechenden Verbände, nicht unbedingt der Menschen, um sich. Ich habe noch nichts von solchen Bestrebungen von Verbanden des Buddhismus oder des Hinduismus, sofern es überhaupt solche gibt, gehört oder gelesen. Es wird eine Moschee nach der anderen gebaut und sie werden zunehmend größer und zahlreicher, ob das nun in Köln, Karlsruhe oder München ist. Es soll mittlerweile tausende in Deutschland geben, auch einige in Wilhelmshaven. Stellen Sie sich einfach vor, in Ihrer direkten Nachbarschaft würde eine Moschee gebaut. Oder auch „nur“ eine Hühnerfarm oder eine Eisenbahnlinie oder etwas eigentlich ganz positives – ein Windrad. Es liegt mir fern, einen Vergleich zwischen diesen Kategorien zu ziehen. Es soll nur aufzeigen, dass es bereits bei wesentlich „einfacheren“ Dingen schwierig werden kann, wenn man (Sie) persönlich betroffen ist (sind). Dass es in vielen Moscheen darüber hinaus nicht gerade zart besaitet zugeht, dürfte vielen, vielleicht sogar den meisten Bürgern bekannt sein – einige Moscheen werden sogar vom Verfassungsschutz beobachtet. Dass die Gleichberechtigung von Frau und Mann dort ebenfalls nicht gelebt wird, ist sicherlich auch kein Geheimnis. Oft genug sind sie Brutstätte von Terrorismus.

Von keiner (missionierenden – was sonst sollte der Grund für den Eifer für den Bau der Moscheen sein – woher kommt das Geld?) Religion ist je etwas Gutes ausgegangen.

Aus all diesen Gründen und Erfahrungen lehne ich entschieden eine Moschee in meinem Dorf ab. Moscheen bauen heißt für mich, Öl ins Feuer der Desintegration zu gießen.
Ich möchte in meiner Nachbarschaft keine Moschee. Ich bitte um Verständnis und um TOLERANZ für meinen Standpunkt und den der Mehrheit, auf deren Seite ich glaube zu stehen.

Wenn Sie ähnlich denken, können Sie sich auf dem nachfolgenden Link eintragen.

keinemoschee.de

Schauen Sie mal rein und Sie werden sich wundern, wie viele Bürger eine ähnliche Meinung haben.
Warum wollen Sie, was Sie für sich, wenn Sie persönlich betroffen wären/sind, ablehnen, anderen Bürgern zumuten?

Nochmal, jeder soll seiner Religion nachgehen (wie es unser Grundgesetz garantiert), in seinen vier Wänden ohne missionarischen Eifer und ohne Moscheen.

Auf ein gedeihliches und versöhnliches Zusammenleben, auf der Grundlage der Gesetze in Deutschland und für niemanden eine Extrawurst. Vor dem Gesetz sind alle gleich – keinen Bonus für niemanden.

Ihr Joachim Göllen