Was ich immer schon immer nicht über mich wissen wollte und bis jetzt nur noch nicht gemerkt habe …

(Für alle Leser, die mit Satire so ihre Schwierigkeiten haben, jetzt folgt eine Solche…)

In den Medien habe ich in den letzten Tagen vieles über mich, den gemeinen AfD´ler gelernt und muss mich nun von vielen Dingen, die ich über mich dachte wohl doch verabschieden:

Meine eher alternativ anmutenden Clocks scheinen eigentlich getarnte Springerstiefel zu sein.
Dass ich meinen Müll genau trenne, scheint nur Makulatur zu sein, eher werde ich wohl den so akribisch getrennten Plastikmüll ins Meer kippen.
Meine recht langen Haare scheinen eigentlich eine Glatze zu sein.
Mein so mühsam gezupftes Unkraut scheint wohl doch eher mit Pestiziden überschüttet worden zu sein.
Meine frisch geernteten Äpfel sind wohl doch aus dem Supermarkt, aus möglichst weit entfernten Ländern, damit diese eine super schlechte CO² Bilanz haben.
Dass ich viele Wege mit dem Fahrrad fahre bilde ich mir nur ein, ich fahre wohl alles mit meinem fetten SUV.
Die Pflanzen die ich in meinem Garten für Insekten-freundlich gehalten habe, sind Insekten-Killer.
Mein so nettes und umgängliches Wesen ist in Wirklichkeit eine hassverzerrte Maske (die man mir unbedingt herunter reißen muss).
Meine nette Stimme überrrrtönt immerrrrr nurrrr das angeborrrrene rrrrrollende RRRRR.
Alles was ich sage ist populistische Propaganda (weswegen man mich natürlich “inhaltlich stellen” muss).
Mein Vorgarten ist eine öde Kiesfläche ohne Pflanzen.

Meine Jutebeutel und Klappkörbe sind eigentlich Plastiktüten.
Meine Freunde aus dem Ausland und mit Migrationshintergrund sind wohl doch nur blonde Bio-Deutsche.

Ich bin in der AfD, ich bin der Hass. Noch nicht gemerkt? Na, dann lesen Sie mehr Zeitung und schauen und hören Sie mehr „öffentlich rechtlichen Rundfunk“.

Da werden Sie geholfen! 😉