Ich bin auf meiner Luftmatratze ausgerutscht und auf die Tastatur gefallen…

… ist vielleicht das, was manche als Entschuldigung lesen möchten.
Meine kleine satirische Reisewarnung hat Dank der örtlichen Presse doch etwas mehr Beachtung erhalten, als ich es je zu hoffen gewagt habe. Für alle die es vergessen haben: Satire ist es, wenn jemand mit dem Stilmittel der Übertreibung Ereignisse oder Zustände kritisiert. Meine Art Humor kann man mögen, muss man aber nicht. Aber ich werde mich nicht für diesen entschuldigen, für den kann ich nämlich nichts. Und in einer Demokratie muss ich mich ganz bestimmt nicht für meine Meinung entschuldigen, auch wenn diese von der politisch korrekten Meinung abweicht. Um eines klar zu stellen: Als Kind der Küste mache ich mich nicht über Ertrunkene und über echte Seenotretter lustig.
Was sich vor der Küste Afrikas abspielt ist aber keine Seenotrettung, das ist Schlepperei. Hier verdienen sich NGO´s mit der Not eine goldene Nase. Hier werden Menschen auf das Meer gelockt, auch durch die deutsche Asylpolitik. Diesen Wahnsinn musste ich mit Humor nehmen, anderes lässt er sich nämlich langsam nicht mehr ertragen.

Ich möchte jetzt und hier gerne ein Resümee aus dieser Episode ziehen:
Betreutes Lesen: Als erste lokale Zeitung hat das Jeversche Wochenblatt auf meine kleine Satire aufmerksam gemacht, aber nicht als Nachricht, sondern gleich als Meinung. Etwas was bei allen Nachrichten und Zeitungen auffällt: Die Journaille scheint nicht mehr sauber zwischen Nachrichten und Meinungen zu unterscheiden.
Debattenkultur in Deutschland, vor allem im Netz: Es gibt wohl keine anständige Debattenkultur mehr, leider. Ich hätte mich ja vielleicht von echten Argumenten überzeugen lassen. Aber es kamen von den roten, gelben, grünen und anderen linken Wählern nur Beleidigungen, die überzeugen ja nun keinen. Nachgedacht haben die oben genannten anscheinend nur darüber, ob und wenn ja, was und wieviel ich rauche, schlucke oder schnüffele. Jeder der mit mir über das Schleppen der NGO´s im Mittelmeer diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen dieses gerne auf den nächsten Bürgerdialogen des AfD-Kreisverbandes zu tun. Bis dahin darf er sich gerne im Netz die Rede von Andreas Mrosek MdB (Dipl.-Ing. für Schiffsführung) im Deutschen Bundestag vom 27.06.2018 zu diesem Thema anhören.
Ich werde die Zeitungen diesmal selber über mein Resümee benachrichtigen und bin gespannt ob auch dieser Artikel wieder den Weg in die Zeitungen findet.
Ich werde weiterhin Gesicht zeigen und meine Meinung vertreten, ich habe den Mut zur Wahrheit, ich habe Mut zur AfD.