Aufruf an die Akademiker und Publizisten in unserer Region – Erklärung vom 15.3.2018 – initiiert von Vera Lengsfeld, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes

Die Zustände in Deutschland sind mindestens diskutabel. Wir leben hier im hohen Nordwesten „auf der Insel der Glückseligen“.

Wer jedoch in einige größere Städte auch in unserer Region geht, z.B. Oldenburg, Varel, Wilhelmshaven und andere, muss die negative Veränderung sehen.
Es ist vieles faul im Staate Dänemark – Deutschland gemeint.
Naja, wir, die wir uns in der AfD engagieren, können diese Dinge, angefangen von der Energiewende, Europapolitik, über Islamkritik bis zur Zuwanderung, Ausnutzung des Sozialstaates, Beschneidung bei kleinen Mädchen, Pflegekammergesetz, etc., etc., benennen wie wir wollen – es wird jeder Punkt, den die AfD anschneidet, von vorneherein verteufelt. Als Beispiel sei hier der Antrag der AfD zu Schließung der Bundesgrenzen genannt, was die etablierten Parteien durch die Bank abgelehnt haben. Das muss man sich einfach einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Regierung und alle Parteien außer der AfD wollen „offene Grenzen“ – ohne Kontrolle, ohne alles…. Wollen Sie das? Als Reflex  kommt sofort der Verweis auf Herrn Höcke und andere ins Spiel. Dass bei der SPD Menschen wie Sebastian Edathy oder bei den Grünen Männer wie Volker Beck als Beispiele für viele  immer noch mitwirken, wird gerne vernachlässigt.

Ich für meinen Teil kann mir nicht vorstellen, dass alle Akademiker und Publizisten in unserer Region die Dinge, die täglich geschehen, gut heißen und einfach so hinnehmen wollen. Sie wagen es vielleicht, auch einmal die Faust in der Tasche zu ballen, vielleicht sogar die AfD zu wählen, einzutreten allerdings eher nicht.

Ich bin 68 Jahre alt, habe vier Kinder und vier Enkelkinder und habe rund 50 Jahre die SPD gewählt, bin kein Akademiker – möglicherweise kann ich damit die Dinge nicht richtig reflektieren, andere sagen, ich würde einfach zu dumm sein.
Aber ich bilde mir ein, einen gesunden Menschenverstand zu haben.
Die letzten 20 Jahre meines Berufslebens war ich für einen multinationalen amerikanischen Konzern unterwegs.
In diesem haben sich alle Völker dieser Erde wiedergefunden – zu vielen davon konnte ich Kontakt herstellen und es hat nach den klaren Regeln der Firma einwandfrei funktioniert.
Es gab definitiv keinen Hass und keine Übergriffe – allerdings auch keine Extrawürste für diesen oder jenen – UND – auch keine Quoten.

Ich sehe mich ohnmächtig der Lage in Deutschland gegenüber – vielerorts deutlich schlimmer als hier bei uns.
Ich habe die Ballungszentren in Deutschland vielerorts mit eigenen Augen gesehen – Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, München, Nürnberg, Dortmund….
Durch Zufall gesteuert bin ich zwei verhinderten Mord Attacken in Düsseldorf gerade so entgangen.
Es waren nur Momentaufnahmen, aber diese haben mir schon gereicht..

Der auslösende Moment, mich mehr für Politik zu interessieren war die selbsternannte “Sharia-Polizei” in Wuppertal.

Die Erklärung vom 15.3.2018 ist bereits von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten unterschrieben worden und politisch keiner Partei zuzuordnen.

Die Mutigen unter unseren Akademikern und Publizisten hier im Nordwesten müssen allerdings in dieser Erklärung mit ihrem Namen einstehen.
Alles Weitere ist unter dem Link, den wir hier bekannt geben, erklärt. Die Website hat allerdings mit unserem Kreisverband und auch nichts mit der AfD zu tun. Vielleicht hilft das ja.
Vielleicht erweisen wir mit der Verbreitung der Website der „Erklärung“ einen Bärendienst. Das Risiko gehen wir ein.

Und – Sie, die Akademiker, müssen mit Nachteilen im öffentlichen Leben und ihrem Umfeld rechnen.
Das ist das eigentlich wichtigste Signal, das Sie erkennen sollten und zugleich der stärkste Grund, unterschreiben zu wollen.

Denn: es hängt etwas gewaltig schief im Staate Deutschland

Ihr Joachim Göllen

Zur Erklärung2018…