Anti-AfD Hetz-Video Fakes – ein weiterer Beleg, den Medien nicht zu trauen

LESERBRIEF:

So funktioniert Propaganda: Als Satire tarnen! Wenn man sich dagegen wehrt, den Täter als Opfer darstellen und die sich wehrenden Opfer als Täter!

Kennt jemand Schlecky Silberstein? Nein? Schlecky Silberstein ist Autor, Blogger also „Medienschaffender“ und war bis kürzlich nur Insidern bekannt. Schlecky hätte es gerne, wenn das so geblieben wäre. Auch Schlecky Silberstein ist nur ein Pseudonym, mit heruntergeklapptem Visier hat er es nicht so, der Herr Christian Brandes. Unter anderem als Autor für „Neo Magazin Royale“ tätig! Jener „Satire-Show“ mit dem dürren Männchen Böhmermann, dessen Karriere erst so richtig durchstartete, als er ein Schmähgedicht (u.a. Zigenficker) über Erdogan verbreitete. Dummerweise meinte Erdogan, ihn daraufhin verklagen zu müssen, was Böhmermann erst so richtig Auftrieb gab. Mit Medienpreisen überhäuft, Opferdarsteller, Verteidiger von Kunst- und Pressefreiheit nach öffentliche rechtlichem Gusto. Das beflügelt die ansonsten inhaltslose Karriere. Aus dem Stall kommt Schlecky.

Szenenwechsel: AfD Stand in Berlin-Lichtenberg, der AfD Vertreter ziemlich unsympathisch, flankiert von einem glatzköpfigen Skinhead sowie weiteren Personen, die dem stereotypen Aussehen nach ebenfalls aus dem Skinhead-Milieu stammen. Auf einen dunkelhäutigen, vor dem Stand auftauchenden Menschen, wird eine „Hetzjagd“ veranstaltet. So weit, so stereotyp.

Das einzig Dösige daran: Hier wird ein Anti-AfD Hetzvideo gedreht. Ein Fake! Produziert von der Steinberger Silberstein GmbH. Es kommt noch besser: Auftraggeber ist der öffentlich rechtliche SWR. Das Video ist für das Online-Medienangebot „funk“  für junge Zusehen von 14-29 Jahren von ARD und ZDF. Einseitige Indoktrination, finanziert von Zwangsgebühren..

Hetzfilme mit stereotypen Aussehen von Menschen waren in der Zeit, vor deren Wiederkehr die interessierten Kreise ständig warnen, Spezialität der Reichsfilmkammer. Haben die ÖR Medien jetzt diese Rolle übernommen? Man mag es kaum glauben.

Passanten machten am 07. September 2018, 15:00 Uhr, zahlreiche Beweisfotos. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus, Frank Hansel, sucht später mit einer Video-Kamera die im Handelsregister eingetragene Adresse der Produktionsfirma auf. Der Sprecher der Berliner AfD, Ronald Gläser, antworte auf die Frage der „Berliner Zeitung“, ob man mit Schlecky vor dem Video-Besuch gesprochen haben: „Nein, wir wollten uns nicht erst ankündigen. Wir wollten die Methoden der Fernsehleute anwenden und diesen Besuch dokumentieren.“

Bock auf eine Erklärung von Schlecky?  Nein, dazu hatte er keinen Arsch in der Hose, die Türe zugeknallt. Nichtsdestoweniger dokumentierte die AfD diesen Besuch im Netz. Daraufhin jammerte Schlecky in seinem Blog unter der Überschrift „Ein Hauch von ´33 – und plötzlich stehen sie vor deiner Tür“: „Schließlich stand der AfD Abgeordnete Hansel mit einem Kameramann vor der Tür.“ Oje, oje, ein Videokünstler mit Bammel vor der Video-Kamera? Und dann die „Unsitte“ dass auch noch ins Netz zustellen.

Für Frank Hansel hatte dies Folgen: unter dem Hashtag #born64died18 wurde indirekt dazu aufgerufen, Hansel umzubringen. Schlimm, aufgeflogen und dann das auch noch veröffentlicht, wo kommen wir denn da in dieser „antifaschistischen Republik“ hin. Unerwähnt soll freilich nicht bleiben, dass auch Schlecky Empfänger wenig freundlicher Mails war. Das war natürlich eine Steilvorlage: So war Schlecky plötzlich nicht mehr Täter, sondern, ja, richtig geraten: Opfer! Wobei die Opferrolle diesmal wohl nicht auf eine freudlose Kindheit zurückzuführen war, sondern, wieder richtig geraten, auf die „bösen Rechten.“

Und die „Entschuldigung“ von Schlecky: natürlich – es habe sich um eine Parodie, ein Satireformet gehandelt. Und da ist dann natürlich die Kunstfreiheit nicht weit. Allerdings nimmt Schlecky es mit der Wahrheit nicht so genau und schreibt in seinem Blog: es verbreitet sich gerade die Nachricht, er würde (Konjunktiv) eine Fake-Nazidemo für den SWR produzieren. Dass der Auftrag vom SWR kam, bestätigte der SWR auf Nachfrage von Journalisten. Auch in Spiegel-Online wurde bestätigt: der Auftrag kam vom SWR.

Hier bekommt die Einlassung des ehemaligen Präsidenten der Bundesverfassungsschutzes Maaßen zum „Video in Chemnitz“ eine neue Aktualität.  „Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist.“ Bei solchen Vorgängen wie mit Schlecky keine ganz abwegige Überlegung. Klar, das Video wurde an dem Tag in Chemnitz gedreht! Aber was war die Geschichte hinter dem Video? Auch eine „Satire“, die sich aber trefflich politisch verwenden ließ? Es wäre den ÖR und Politik zuzutrauen.

P.S.: Schlecky ist auch anderswo aktiv! Sein besonderes Faible: „Das Internet muss weg“. Seine knackige Begründung (das Wurzel allen Übels sind ja die bösen, weißen Männer): „Im Rahmen der linken Revolution der 68er konnte die Weltherrschaft weißer Männer zurückgedrängt werden. Aber wir haben sie nicht entsorgt, sondern nur stumm gestellt. Das Internet hat weißen Männern durch die Vernetzungsmöglichkeiten gezeigt: Wir sind bei weitem nicht so allein, wie es uns die Mainstream-Medien immer weismachen wollten.“  Wie recht Schlecky mit diesem Satz doch hat! Mit dem Internet ist den Regierenden die alleinige Deutungshoheit abhandengekommen. Und da muss man im Zweifel halt Fake-Videos (natürlich „nur“ „Satire“) drehen für die öffentlich rechtlichen Anstalten für betreutes Denken!

Anmerkung der Redaktion: Autor ist uns bekannt.